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Syndrom des "Glücklichen Herzens"

Dass ein gebrochenes Herz ein Stressfaktor ist, der lebensbedrohende Herzbeschwerden auslösen kann, ist allgemein bekannt (genauere Bezeichnung: Stress-Kardiomyopathie). Aber ein glückliches Herz? Ist positiver Stress nicht gerade ein Glücksfaktor, der eher gesundheitsfördernd ist?

Ein Forscherteam am Universitätsspital Zürich um die Kardiologin Dr. Jelena Ghadri hat in einer Studie, veröffentlicht im European Heart Journal, herausgefunden, dass eben auch positive Emotionen Nervenbahnen aktivieren, die ebenso das Herz schädigen können wie negative Erlebnisse wie der Verlust eines geliebten Menschen.

Die Beschwerden, die überfallartig kommen und für die es weder eine Vorbeugung noch eine Ankündigung gibt, äußern sich in Beklemmungen, Brustschmerzen und Luftnot. Manchmal kommt es bei den Betroffenen zu Bewusstlosigkeit. Auch wenn die Beschwerden kein Infarkt sind fühlen sie sich ähnlich an, so dass letztlich nur eine Kathederuntersuchung letzte Gewissheit gibt, dass kein Infarkt vorliegt. Auf jeden Fall muss beim Auftreten dieser Beschwerden sofort ein Arzt aufgesucht oder ein Notarzt gerufen werden.

Besonders betroffen von dem "Happy Heart Syndrom sind Frauen, laut Aussagen der Forscher mit einem Anteil von 90 %.

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